In vielen Städten und Orten gibt es regelmäßig Jahrmärkte, die immer wieder tausende Besucher anlocken. Die größte Kirmes im Münsterland, der Send in Münster, findet sogar dreimal im Jahr statt. Im Frühjahr, im Sommer und im Herbst wird der Veranstaltungsplatz mit rund 40.000 Quadratmetern Fläche für jeweils fünf Tage zur Belustigungs- und Unterhaltungsmeile der Stadt. Nicht nur Münsteraner sind dann allseits gern gesehene (Stamm-) Gäste der Veranstaltungen. Auch auswärtige Besucher sind willkommen und erscheinen zu Hauf. Die regionale und überregionale Bekanntheit von Jahrmärkten ist aber nicht nur für Münsters Send ein Umsatzgarant. Auch viele andere Jahrmärkte in ganz Deutschland locken mit bestem Unterhaltungswert und guter Laune Gäste in die jeweiligen Städte. Die Marktbeschicker können ihre Umsätze durchaus gut überblicken. Ich selbst habe, insbesondere bei Fahrgeschäften, noch keine Registrierkasse oder ein anderes elektronisches Erfassungssystem für die Einnahmen gesehen. Aber Kassenhersteller bieten auch für Jahrmarktbeschicker Kassen, Kassensysteme und Netzwerkkassen an. Fahrgeschäfte geben am Kassenhäuschen Chips gegen den Fahrpreis an die Kunden ab, die dann vor Fahrtbeginn von Mitarbeitern wieder eingesammelt werden. Das ist eine übliche Kontrolle dessen, dass jeder Gast sein Entgelt gezahlt hat. Das könnte sogar versicherungsrechtlich von Vorteil sein, falls im (glücklicherweise extrem seltenen) Fall eines Unfalls Verletzte zu beklagen sind. Die täglichen Einnahmen können mit den Preisen aufgerechnet werden, womit dann ermittelt werden kann, wie viele Gäste am jeweiligen Tag im Karussell mitgefahren sind. Registrierkassen wären hier sicher sehr sinnvoll, da damit genau nachgehalten werden kann, wie viele Leute zu Gast waren. Denn an Karussells gibt es nicht nur für jede Einzelfahrt Tickets zu erwerben. In höherer Anzahl (z.B. drei, fünf oder zehn) werden seitens der Schausteller oft auch noch Rabatte gewährt. Imbissbuden, Schmuckstände und andere Marktbeschicker können ebenso ihre Umsätze mit Kassensystemen oder auch mit mobilen Kassen registrieren und abrechnen. Wenn aber die Schausteller nicht alle mit einer Kasse ausgestattet sind, so findet man Kassensysteme, Registrierkassen und andere Erfassungssysteme doch zu Hauf in der örtlichen Infrastruktur, die ja von Jahrmärkten ebenfalls profitiert. Verkaufsoffene Sonntage bringen da häufig zusätzliche Umsätze, da auswärtige Gäste vor oder nach einem Kirmesbesuch auch noch einen Stadtbummel unternehmen. So mancher Einkauf wird dann noch getätigt, der dann mit Kassen in den Geschäften abgerechnet wird. Und auch die örtliche Gastronomie dürfte über höhere Umsätze nichts zu klagen haben. Sicher verzehren Besucher auch auf der Kirmes dort angebotene Pizzen, Crêpes, und andere Leckereien. Da dies aber meist nur Snacks sind, die nicht wirklich richtig satt machen, wird dann in Restaurants oder Imbissstuben im Ort noch eine weitere Mahlzeit genommen. So mancher Gastronomiebetrieb ist mit einer mobilen Kasse ausgestattet, die bei hohem Gästeaufkommen Zeit einsparen. Denn mit mobilen Kassensystemen können Bestellungen per Funk zur Küche übermittelt werden. Der Weg ist für den Kellner nicht mehr zu gehen, stattdessen kann schon die nächste Bestellung aufgenommen werden. Verschiedenste Kassen und Kassensysteme sind also besonders dann sinnvoll, wenn eine Großveranstaltung zusätzliche Besucher in die Stadt locken und Umsatzsteigerungen versprechen. Und auch in der Zeit zwischen zwei Großveranstaltungen der gewohnte Kundenandrang herrscht, ist eine moderne Kasse mehr als sinnvoll, da sie mit ihrer leistungsstarken Kassensoftware viele Arbeitsabläufe erleichtert. Und zwar auch dann, wenn kein nicht zu beherrschender Kundenandrang da ist.
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